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17 Mädchen

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Regie: Delphine Coulin und Muriel Coulin

Genre: Spielfilm

Erscheinungsjahr: 2011

Produktionsland: Frankreich

Laufzeit: 87 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Beschreibung: Lorient, Bretagne: Als das Mädchen Camille ( 17 ) ungewollt schwanger wird, beschliesst sie, ihren Freundinnen davon zu erzählen- zusammen schliessen sie einen Pakt: Bei der nächsten Party geht’s los, dass Abenteuer Schwangerschaft soll beginnen, und zwar nicht nur für Camille… Als dann auch wirklich alle der vielen Freundinnen, zusätzlich noch ein anderes Mädchen, welches zur Gruppe dazu stösst, schwanger sind, kann man beobachten, wie das Umfeld der 17 jungen Erwachsenen auf deren Entscheid, so früh schwanger zu werden, reagiert.

Bewertung von 1 ( schlecht ) bis 6 ( sehr gut ): Der Film stellt ausser Frage, dass man zack, auf einen Schlag und gleich beim ersten Versuch schwanger werden kann. Auch dass alle siebzehn ( ! ) Mädchen der Clique hellhäutig und heterosexuell sind, ist, wie hier gezeigt wird normal. Die jugendlichen Mädchen werden naiv und gleich denkend dargestellt, auch zeigt keine von ihnen Interesse, dass man mit einem Kleinkind ja vielleicht gar keinen Abschluss machen kann… Die Fähigkeiten der Mädchen scheinen auf rauchen, Alkoholkonsum und leichte Konversationen beschränkt zu sein, auch wenn der manche Gedanken gar nicht so schlecht erscheinen, z.B dass man in seinem Kind eine Person findet, welche einen wirklich liebt, oder dass man die Kinder gemeinsam grossziehen könnte. Und weil die jungen Frauen hier in diesem Film so gleich, einfältig und gedankenlos dargestellt werden, erhält er nur 2 von 6 Punkte von mir.

Fazit: Auch wenn die Regie z. T von Frauenhand geführt wurde, empfinde ich solche Filme als gegenüber Frauen abwertend. Auch wenn das Cover des Filmes und auch der Klappentext einladend wirken, so empfiehlt sich dieser Film wirklich nicht. Schade, denn die Thematik war eindeutig interessant. Wie fandest DU den Film?

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Hotel Transsilvanien 2

Hotel Transsilvanien, Bild von Google ImagesRegie: Genndy Tartakovsky

Genre: Animationsfilm

Erscheinungsjahr: 2015

Produktionsland: USA

Laufzeit: 89 Minuten

Altersfreigabe: FSK 6

Beschreibung: Nachdem Drak’s Tochter Mavis und deren, von Menschen stammender Mann Johnny geheiratet und einen kleinen Sohn bekommen haben, welcher alles in allem aber ziemlich menschlich erscheint, probiert Drak alles um den inneren Vampir in seinem Enkel freizusetzen- und beschliesst auf seinen Enkel Dennis „aufzupassen“, um somit Mavis und Johnny eine wunderschöne Reise nach Kalifornien, Johnny’s Geburtsort, zu ermöglichen. Dies natürlich nicht ohne Hintergrundgedanken, denn er möchte, mithilfe seiner monströsen Freunden, Dennis endlich seine wahre Bestimmung zeigen ( und beibringen… ), nämlich ein Vampir zu sein!

Bewertung von 1 ( schlecht ) bis 6 ( sehr gut ): Ein, zugegebener Massen, ziemlich lustiger Kinderfilm, welcher jedoch nicht nur diesen viel Freude bereitet. Auch wenn gewisse Ereignisse grossflächig voraussehbar sind, überzeugt der Film mit seiner, für mich eindeutigen, Aussage: Egal was ( für ein Monster oder Mensch oder sonstwas ) du bist, Liebe kennt keine Grenzen. Allerdings kommt es auch relativ oft zu Szenen in welchen Smartphones o.Ä zu sehen sind, was verhindert, dass der Film komplett zeitlos wäre. Somit erhält der Film von mir 4 von 6 Punkten.

Fazit: Nette Unterhaltung, welche durchaus für Erwachsene, aber schon eher für Kinder sehenswert wäre. Hast du den Film gesehen? Wie fandest du ihn?

 

 

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Die Lebenden und die Toten

Die Lebenden und die TotenAutorin: Nele Neuhaus

(Erst-)Erscheinungsdatum: 2014

Genre: Kriminalroman

Beschreibung: Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will über Weihnachten und Sylvester in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben? Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet- und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur.

Bewertung von 1 ( schlecht ) bis 6 ( sehr gut ): Dieses Buch hat die sechs Punkte zu Recht verdient, da man unter all den Verdächtigen zwar immernoch den Überblick behält, selbst so schnell aber nicht herausfindet, wer der Schuldige ist- wahrscheinlich findet man es gar nicht heraus, bis der Fall aufgelöst wird… Ein weiteres grosses Plus erhält dieser Krimi von mir, da er aus den Perspektiven mehrer Menschen geschrieben wurde, (darunter auch die Sicht des Täters) und er äusserst offen mit den Beziehungen der handelnden Personen umgeht.

Fazit: Ein äusserst spannendes Buch, welches man unbedingt in den Urlaub mitnehmen sollte, falls man vorausahnt, dass einen dort die Langeweile packen wird- welche sich dank eines solchen Romans schnellstens wieder
verzieht.

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Aus Omas Back-Tagebuch: Hausfreunde

Du brauchst: IMG_0483-1

  • 3 Eier
  • 140g Zucker
  • 100g Mehl ( Weissmehl schmeckt am besten, es geht aber jedes andere Mehl )
  • ca. 100g kleingehackte Nüsse, Schokoladensplitter, Gummifruchtstückchen, was immer das Herz begehrt
  • 200g gemahlene Nüsse ( egal welche )

Vorgehensweise:

  1. Alle Zutaten vermischen, Backofen auf 160° vorheizen.
  2.  Backblech einbuttern oder Backpapier auflegen, den Teig ca. 2cm dick auf das Blech/ das Backpapier streichen.
  3. Ca. 20min backen, kurz auskühlen lassen und anschliessend in kleine Vierecke schneiden.
  4. Et voilà, ein wunderbares Blech voller Kekse ist entstanden! ( Und bereit, gegessen zu werden… ) Kennst du dieses Rezept in einer anderen Variation? Ab in die Comments damit!
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Der Schaukasten

Lange Zeit stand er einfach nur da, von den FCZ-Fans als Bierabstellanlage und von Hipstern als kleine Kritzelfläche genutzt, ein trostloser Anblick. Doch dann, eines Tages, die rettende Idee: Weshalb nicht Botschaften dort anbringen, wo täglich die Busse ihre Runden ziehen, die Insassen gelangweilt aus dem Fenster schauen und die altbekannte Landschaft verteufeln, sich fragend, weshalb man denn jetzt nicht wo anders ist… Und so, meine lieben Fischchen, so kam es, dass das Schaukastenteam, bestehend aus drei mehr oder weniger wagemutigen menschlichen Lebewesen, nun immerwieder neue Sprüche und Gedankengänge in den Schaukasten reinkleistern- ohne sich darum zu kümmern, dass „reinkleistern“ in der solchen Form doch gar nicht existiert…

Auf jeden Fall sind Anregungen und eigene Spruchideen immer willkommen- und wer weiss, vielleicht findet sich ja irgendwann einmal der eigene, philosophische, politisch motivierte oder einfach lustige Spruch im Kasten- vorausgesetzt er ist nicht sexistisch, rassistisch usw. Liebe IMG_0308Grüsse, eure blobfishmama.

screenshozogeil

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Bonjour!

Guten Morgen, Mittag, Abend oder sonstwas, liebe Menschen!

Hier bei blogfish stehen Bücher und Filme ( Reviews, Bewertungen und Empfehlungen ), Essen ( Genauer: Rezepte, von Chia-Marmelade und Backrezepten bis hin zu „gewöhnlichem“ Kartoffelsalat… ) und Erklärungen ( Von vielleicht noch ungekannten, aussergewöhnlichen oder komplizierten Worten ) im Vordergrund, wobei sich ab und an wohl auch ein Bild unseres Schaukasten online schleichen wird- unter der Kategorie Showcase. In der Hoffnung der Blog möge gedeihen und aufblühen, eure blogfishmama.

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Eine Studie in Scharlachrot ( Sherlock Holmes )

IMG_0439Autor: Sir Arthur Conan Doyle

(Erst-)Erscheinungsdatum: 1888

Genre: Kriminal Roman

Beschreibung: Die Hände waren zu Fäusten geballt und die Arme weit ausgebreitet, wogegen seine unteren Gliedmaßen verrenkt waren, als sei sein Todeskampf fürchterlich gewesen. Auf seinem starren Gesicht war ein Ausdruck des Grauens festgefroren, und, so schien es mir, des Hasses, eines Hasses, wie ich ihn nie zuvor in menschlichen Zügen gesehen hatte.

Bewertung von 1 ( schlecht ) bis 6 ( sehr gut ):6, treffende, teils veraltete Wortwahl- deshalb Punkteabzug, spannende, aus verschiedenen Zeitabschnitten stammende Sicht- und Erzählungsweise, fesselnde und teilweise auch tiefgründige Geschichte, welche zum Nachdenken über den eigenen Standpunkt zu gewissen Dingen und Ansichten verleitet.

Fazit: Gelungene Neuauflage des ersten Zusammentreffens von Watson und Sherlock, bis zum Ende hin spannend und unvoraussehbar, ein regelrechtes Muss für alle Krimifans- denn dies ist ein Klassiker, und noch dazu ein Guter!